- Criollo (Spanisch: der Kreole) stammt ursprünglich aus Venezuela
- Forastero (Spanisch: Fremdling)
Hauptanbaugebiete für zentral- und südamerikanischen Kakao sind:
Ecuador, Mexiko, Dominikanische Republik, Trinidad, Grenada, Venezuela, Peru, Paraguay, Bolivien, Brasilien, Costa Rica.
Hauptanbaugebiete für asiatischen Kakao:
Indonesien, Malaysia, Papua-Neuguinea
Hauptanbaugebiete für afrikanischen Kakao sind:
Côte d’Ivoire, Ghana, Nigeria, Kamerun, Togo, Kongo
Kakaofrüchte sind 15 – 20 cm lang, weisen je nach Sorte und Reifegrad verschiedene Farben auf von gelblich über orange zu violett und wachsen direkt am Stamm des Kakaobaumes. Die Kakaobohnen sind in dem weissen, süsslichen Fruchtfleisch der Kakaofrucht eingebettet. Nach sorgfältiger Ernte der Kakaofrüchte werden diese von Hand geöffnet, die Kakaobohnen zusammen mit dem Fruchtfleisch entnommen und in Bananenblättern zur Fermentation eingewickelt. Die Fermentation ist ein Reifeprozess, bei dem die Kakao-Aromen entwickelt werden und der charakteristische Geschmack der Kakaobohne entsteht. Nach der Fermentation wird die restliche Fruchtpulpe entfernt und die Kakaobohnen werden zur Trocknung an der Sonne ausgelegt. Danach werden die Kakaobohnen in Jute-Säcke verpackt und in zentralen Sammelstellen einer strengen Kontrolle unterzogen, bei der die Qualitätskriterien klar definiert sind. Nach bestandener Kontrolle werden die Kakaobohnen in Schiffs-Container verladen und in die Verarbeitungsländer verschifft.
