Es ist überliefert, dass bereits die Mayas um ca. 600 n.Chr. Kakao anpflanzten und ganze Plantagen kultivierten. Aus den Kakaobohnen brauten sie ein nahrhaftes Getränk namens "Xocolatl", das der Schokolade vermutlich ihren heutigen Namen bescherte. Die Bohnen des Kakaobaums wurden von den Mayas so hochgeschätzt, dass sie ihnen sogar als Zahlungsmittel dienten.
Spanische Eroberer brachten die Kakaobohne im 16. Jahrhundert nach Europa. Gemahlen und mit Gewürzen vermischt, fanden die edlen Bohnen als exotischer und bitterer Trunk, zuerst am spanischen und später auch am französischen Hof, grossen Anklang. Alsbald galt das Gebräu als Modegetränk der Aristokraten in ganz Europa.
Mit dem Niedergang der Aristokratie im 19. Jahrhundert verlor auch die Trinkschokolade an Bedeutung gegenüber Kaffee und Tee. Dafür gewann die feste Schokolade an Beliebtheit, deren Entstehung zuerst in Italien bekannt wurde, wo "cioccolatieri" als fahrende Produzenten die braune Masse auf Jahrmärkten feilboten.
François-Luis Cailler lernte in Italien die Kunst der Cioccolatieri, kehrte in die Schweiz zurück und eröffnete 1819 die erste Schokoladenmanufaktur der Schweiz. Weitere Pioniere folgten Cailler, darunter Namen wie Philippe Suchard, Rudolf Sprüngli, Aquilino Maestrani, Johann Georg Munz, Rodolphe Lindt, Jean Tobler, Henri Néstle, Robert und Max Frey, die man noch heute, von existierenden Schokoladenmarken her, kennt. Es ist erstaunlich, dass es gerade die Schweizer waren, die mit ihrer Schokolade so erfolgreich waren, obwohl sie die Rohstoffe wie Kakao und Zucker teuer aus dem Ausland einführen mussten. Es gelang ihnen jedoch dank ihrem ausgeprägten Qualitätsstreben und dem Anspruch, die Besten zu sein. Das ist auch heute noch das Erfolgsrezept.
Spanische Eroberer brachten die Kakaobohne im 16. Jahrhundert nach Europa. Gemahlen und mit Gewürzen vermischt, fanden die edlen Bohnen als exotischer und bitterer Trunk, zuerst am spanischen und später auch am französischen Hof, grossen Anklang. Alsbald galt das Gebräu als Modegetränk der Aristokraten in ganz Europa.
Mit dem Niedergang der Aristokratie im 19. Jahrhundert verlor auch die Trinkschokolade an Bedeutung gegenüber Kaffee und Tee. Dafür gewann die feste Schokolade an Beliebtheit, deren Entstehung zuerst in Italien bekannt wurde, wo "cioccolatieri" als fahrende Produzenten die braune Masse auf Jahrmärkten feilboten.
François-Luis Cailler lernte in Italien die Kunst der Cioccolatieri, kehrte in die Schweiz zurück und eröffnete 1819 die erste Schokoladenmanufaktur der Schweiz. Weitere Pioniere folgten Cailler, darunter Namen wie Philippe Suchard, Rudolf Sprüngli, Aquilino Maestrani, Johann Georg Munz, Rodolphe Lindt, Jean Tobler, Henri Néstle, Robert und Max Frey, die man noch heute, von existierenden Schokoladenmarken her, kennt. Es ist erstaunlich, dass es gerade die Schweizer waren, die mit ihrer Schokolade so erfolgreich waren, obwohl sie die Rohstoffe wie Kakao und Zucker teuer aus dem Ausland einführen mussten. Es gelang ihnen jedoch dank ihrem ausgeprägten Qualitätsstreben und dem Anspruch, die Besten zu sein. Das ist auch heute noch das Erfolgsrezept.
